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travels

Reisebericht Suedamerika, wirklich letzter Teil!

By September 13, 2007September 17th, 2016One Comment

So.
Dann.

Bis Machu Picchu war ich beim letzten Mal gekommen. Von Cuzco aus sind wir per Bus und Bahn bis nach Aguas Calientes gefahren und am späten Nachmittag haben wir dann Machu Picchu erklommen. Gigantisch war es.
Von Cuzco aus dann weiter nach Arequipa, den Alex besuchen. Wir waren 2 Tage da und nachdem wir Tag eins mit Alex verbracht haben, sind wir Tag zwei (bzw. eigentlich schon um 1 Uhr morgens) mit einer lustigen Reisegruppe in den Colca-Canyon aufgebrochen, um den Mirador de los Condores zu sehen, wo hunderte von Anden-Kondore ihre Runden drehen. Sagenhaft war es, auch wenn wir dafür insgesamt 12 Stunden in einem engen Bus gesessen haben. Abends um 8 sind wir dann von Arequipa nach Lima geflogen und am nächsten morgen haben wir Lima in 4 Stunden gemacht.
Ursprünglich wollten wir mindestens einen Tag bleiben, aber wir wollten ja auch Flo treffen, der zu diesem Zeitpunkt zu unserer kleinen Reisegruppe gestoßen ist und der in Guayaquil, Ecuador angekommen ist. Von Lima bis nach Guayaquil sind es ca 25 Stunden Busfahrt, also haben wir uns dann Nachmittags direkt in den Bus gesetzt und auf den Weg gemacht. Im Nachhinein eine sehr weise Entscheidung, denn so sind wir dem großen Erdbeben um genau eine Stunde entgangen.
In der Tat war die Zeit also viel zu knapp bemessen und dementsprechend haben wir dann Nordperu ausfallen lassen und sind direkt von Lima nach Guayaquil gefahren. Von Guayaquil aus haben wir einen Abstecher nach Cuenca gemacht, wo die Panama-Hüte hergestellt werden, und dann sind wir 2 Tage später von Guayaquil nach Galapagos aufgebrochen. 5 Tage Cruise waren der Hammer und weil wir das ganze spontan 2 Wochen vorher organisiert haben, hat das dann noch recht günstig hingehauen. Das Wildlife auf Galapagos ist der Wahnsinn und am tollsten war, als ich beim Schnorcheln einen White-Tipped Shark gesehen habe und dann fast mit einer Meeresschwildkröte zusammengestoßen wäre, die lustig vor mir hergepaddelt ist. Rechts vor links, oder wie geht das Unterwasser? Zurückgeflogen sind wir dann direkt nach Quito und von da gings am nächsten morgen weiter Richtung Cuyabeno Lodge. Mitten im Amazonas-Gebiet waren wir mit Fluss-Delfinen schwimmen, haben Piranhas geangelt, haben Nachtwanderungen durch den Dschungel gemacht und haben schon morgens vor dem Frühstück Aras, Tucane und Affen beobachtet. Das einzige, was wir leider nicht live gesehen haben, war die berühmt-berüchtigte Anaconda – naja, beim nächsten Mal!
4 Tage waren wir da und dann sind wir von Lago Agrio aus nach Banos gefahren und direkt morgens um 5, als wir im strömenden Regen ankamen in die Bäder gehüpft. Nach dem Frühstück wars dann zum Glück auch schon trocken, so dass wir die radtour bis Rio Verde gemacht haben. Abends sind wir weiter nach Riobamba, weil wir eigentlich mit dem zug zur Nariz del Diablo fahren wollten, dummerweise war dann der Zug defekt, so dass wir den Tag so verplempert haben.
Weiter ging es dann nach Latacunga, von wo aus wir morgens erst zum Donnerstagsmarkt nach Saquisali gefahren sind und dann die Quilotoa Loop gemacht haben und um den Krater der Quilotoa Lagune gewandert sind. Schließlich dann noch 2 Tage Quito. Da waren wir an der Mitad del Mundo, sind mit dem Telerifiqo gefahren, waren abends in Mariscal gut feiern und waren beim
Fußballspiel, Nacional gegen Cuenca. Der Chimborazo hing leider die gesamte Zeit in den Wolken und dann hatten wir auch keine Zeit, um da wirklich hoch zu fahren.. :(

Toll wars und eigentlich waren die 2 Monate wirklich viel viel viel zu kurz, um alles zu sehen.
Nach Patagonien werd ich eines Tages noch mal im Sommer reisen und Peru will ich auch noch mal ausführlicher sehen. Schön wars!
Beim nächsten Mal geht es dann vielleicht von Ecuador aus Richtung Columbien
und Venezuela. Und mein einer Tag in Brasilien zählt wohl auch kaum..

Von Galapagos und dem sonstigen Rest der Reise gibt es noch tolle Bilder, die ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte – die gibts dann die Tage noch.

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